Studie Anlageberatung bei Banken (Juni 2009):

Das Deutsche Institut für Service-Qualität überprüfte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv die Geldanlageberatung von Filialbanken. Insgesamt wurden sechs überregionale Banken sowie neun regional aktive Institute in den Städten Berlin, Hamburg und München untersucht. Die Beratungsqualität wurde anhand von 150 verdeckt durchgeführten Gesprächen analysiert und bewertet. Neben Kriterien wie Beratungsatmosphäre oder Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter wurden die Bedarfsanalyse und die Lösungskompetenz auf den Prüfstand gestellt.

Insgesamt war die Anlageberatung in der Branche nur befriedigend. Die größten Defizite lagen in der nur mit ausreichend bewerteten Bedarfsanalyse. Lediglich eine Bank schnitt mit sehr gut ab, zwei mit gut und drei waren befriedigend. Acht Institute erreichten bloß ein ausreichend, eine Bank war sogar mangelhaft. Eine detaillierte Analyse ist eine notwendige Bedingung für ein passendes und individuelles Produktangebot. Die Ergebnisse bestätigen die oft geäußerte These, die Branche würde nur Produkte verkaufen und tatsächliche Bedürfnisse und Wünsche ungenügend berücksichtigen. Positiv fiel die geringe Falschaussagenquote, eine im Vergleich zu anderen Branchen gute Kommunikationsqualität und ein ansprechendes Beratungsumfeld auf.

Den Titel beste Beratung Geldanlage sicherte sich Berliner Sparkasse. Das Institut punktete mit einer guten Bedarfsanalyse und der besten Kommunikationsqualität. HypoVereinsbank erreichte den zweiten Rang und wurde beste überregionale Bank. Die Bank überzeugte als einziges Institut mit einer sehr guten Bedarfsanalyse.

Das Gesamtergebnis „Beste Anlageberatung bei Banken 2009“:
Punkte auf einer Skala von 0 bis 100 (100 max. erreichbar)
Bestes Reiseportal 2009

Beraterbank? Fehlanzeige! Bankberatung im Test n-tv / n-tv.de, 11.06.09, 18:30 Uhr,
n-tv Ratgeber - Test
„Beraterbank? Fehlanzeige! Bankberatung im Test“
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Getränk und Sitzplatz sind wichtiger als die Frage nach der Familiensituation Welt / welt.de, 11.06.2009, Finanzen
„Getränk und Sitzplatz sind wichtiger als die Frage nach der Familiensituation“
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