Mobilfunkshop-Test (April 2007):
Bekommt der Verbraucher im Mobilfunkshop die richtigen Empfehlungen? Werden
Idealtarife und passende Handytypen genannt? Das Deutsche Institut für
Service-Qualität hat das im Auftrag von Computerbild in einem umfangreichen
Servicetest geprüft. In sieben deutschen Städten waren die Tester
des Instituts unterwegs, um neun Anbieter zu vergleichen und insgesamt
Testberatungen in 126 Shops durchzuführen. Neben den vier großen
Netzbetreibern E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone wurden die Service-Anbieter
Debitel, Mobilcom, Media Markt, Saturn und The Phone House unter die Lupe
genommen.
Die Tester fragten nach dem besten Tarif für ein bestimmtes Nutzungsverhalten
und informierten sich über Anschlussgebühren, Frei-SMS und Discounttarife.
Außerdem stellten sie das Fachwissen der Berater hinsichtlich der
Handytechnik auf den Prüfstand: Wie kann man sich per Mobiltelefon
über E-Mail informieren, wie Musik aufs Handy überspielen? Computerbild
analysierte die 500 Seiten Protokolle des Deutschen Instituts für
Service-Qualität und stellte die Empfehlungen den Idealtarifen gegenüber.
Das Ergebnis: Die meisten Anbieter nannten viel zu teure Tarife. Vor allem
die theoretisch unabhängigen Shops wie The Phone House, Media-Markt
und Mobilcom landeten auf den hintersten Plätzen bezüglich der
Tarifberatung. Testsieger wurde E-Plus – mit einer durchschnittlichen
Abweichung von 3,43 Euro/Monat zum Idealtarif – vor T-Mobile mit
6,05 Euro/Monat. Zum Vergleich: Bei The Phone House lag die Abweichung
bei 25,95 Euro/Monat – die Telefonrechnung fällt mehr als doppelt
so hoch aus wie beim Idealtarif. Die Handyberatung war bei allen Anbietern
schlecht, „gute“ Leistungen brachte kein Shop. Mit der Note
3,07 belegte Vodafone Platz 1 gefolgt von Debitel mit der Note 3,16. Die
schlechteste Handyberatung lieferte Saturn mit der Bewertung 3,73.
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